Fotostream von toxibln

Grabsteine in ReiheBerthold Brecht & Helene WeigelDorotheenstädtischer FriedhofJohannes R. BecherAnna SeghersDorotheenstädtischer Friedhof
DenkmalKunst & GrabmalDorotheenstädtischer FriedhofLasst uns die nächste Revolution in einem August beginnenMausoleumHäslein
morbideout of orderDorotheenstädtischer Friedhofim schattenein kreuzIMG_0692
Grab und Kunst in einemEimer zu verschenkenStockholm IMG_0158Stockholm IMG_0195Stockholm IMG_0197Stockholm IMG_0202

toxibln Fotostream auf Flickr.

Am letzten Sonntag war ich mit Freunden mal wieder in Berlin unterwegs. Und, kaum zu glauben, zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof. Ein paar Impressionen davon gibt es hier zu bestaunen. Viel Spaß dabei… :)

Almost 4.30pm, Waiting for the Weekend to Begin

Unfortunately, I have to wait until 20:00…

And desperately waiting for the weekend too…

Hamburg calling, 2

Ja ja, das AEZ. Natürlich bin ich hauptsächlich dort hingefahren, um mir a) ein iphone zu ziehen ;) , und b) überhaupt mal einen Apple-Retail-Store von innen anzuschauen. Man will ja auch ein wenig informiert sein, mit was für Leuten man am Telefon so zu tun hat. Während ich durch diesen Store schlenderte (eigentlich war das auch eher enttäuschend, es sah nicht anders aus als die Apple-Ecke im Saturn am Alex, nur größer :( ), hab ich mir das „Volk“ so angeschaut. Und was soll ich sagen: Schüler, Schüler und nochmals Schüler. Dazwischen ein paar Hausfrauen und Senioren die das „iiihpatt“ (ich zitiere) angeschaut haben. Und während ich einer unglaublich enthusiasmierten Verkäuferin lauschte, hab ich auch so am Rande mitbekommen mit was für Kunden man es da zu tun hat. Bei einigen hätte ich am Telefon ehrlich gesagt einfach aufgelegt. Was für ein unglaublich arrogantes und unhöfliches Pack. Da kauft einer sein iPhone in den USA, dann fällt es ihm hier ins Wasser, und der echauffiert sich das Wasserschäden nicht von der Garantie gedeckt sind. Irre. Ich hoffe ich war da ein angenehmerer Kunde. Leider ist es nichtmal einem „Genius“ von der „Genius-Bar“ gelungen, meine Daten vom Motorola Defy auf das iPhone zu transferieren. Nuja, kann ja nicht alles so „Genius“ sein. Da war ich auch sehr froh, auch sind dann doch nur Menschen beschäftigt! ;)

Genug veräppeln lassen, jetzt aber ab in die Speicherstadt. Ab ins Miniatur-Wunderland!

Na, ich hatte ja schon eine Menge über das Miniatur-Wunderland gehört. Und gesehen, dank diverser Spiegel.TV Reportagen und ähnlichem. Die Erwartungen waren also schon ziemlich groß. Und, was soll ich sagen, sie wurden komplett übererfüllt! Nee, war das geil. Das ist wirklich ein feuchter kleine Jungen Traum. Von großen Männern (und was sich dafür hält :) ) ganz zu schweigen. Und ja, man glaubt es kaum, es sah tatsächlich danach aus das auch die Frauen Ihren Spaß hatten. Scheint ein böses Vorurteil zu sein, das nur Papa und Sohnemann an Modellbau interessiert sind. Mutti und Tochter mindestens ebenso.

Für Erheiterung sorgte eine Durchsage, die in etwa so lautete…
„Herr XYZ wird gebeten sich am Ausgang zu melden. Ihre Frau wartet auf Sie. Ich wiederhole, Herr XYZ, Ihre Frau wartet am Ausgang“
Vielleicht dann doch nicht alle Frauen… :)

Es gibt ja auch in Berlin das „Loxx“, aber das ist einfach kein Vergleich. Das Hamburger Miniaturen-Wunderland macht den Eindruck mit viel mehr Liebe erstellt worden zu sein. Die Liebe zum Detail. Sei es in der Schweiz (mit Milka-Kühen), in Amerika (mit der unterirdischen Area 51), in Hamburg mit dem Volksparkstadion en miniature und überhaupt mit den vielen vielen vielen klitzekleinen Details die einem gar nicht so ins Auge stechen. Traumhaft.

Also, wenn Hamburg, dann auf jeden Fall einen Abstecher ins Miniaturen-Wunderland machen! :)
Es liegt ja auch so unglaublich schön. Einen kleinen Spaziergang von den Landungsbrücken entfernt. So kann man auch gleich noch ein wenig maritime Atmosphäre schnuppern und eine Hafenrundfahrt unternehmen. Wenn man mag.

Nun noch ein wenig in die Innenstadt. Mal schauen was die Alster so macht…

Hamburg calling

Moin moin. Heute melde ich mich doch glatt mal aus Hamburg. Gestern, am frühen Montag morgen, na ehrlich gesagt sogar schon am späten Sonntag nachmittag, hatte ich plötzlich die Flitzidee doch mal einen Tag wegzufahren. Was bietet sich da von Berlin aus alles an… Dresden, Ostsee, Polen, alles für einen Tagesausflug wie geschaffen. Selbst in eine Ryanair-Sardinenbüchse hätte ich mich gequetscht (quetschen lassen), wenn denn was einigermaßen vernünftiges im Angebot gewesen wäre.

War es nicht. Daher fand ich mich dann gegen Mittag am ZOB wieder, und hab mir eine Fahrkarte nach Hamburg gekauft. Mit der Bahn ist es ja illusorisch von heute auf morgen weniger als einen dreistelligen Betrag auf den Tisch legen zu können, daher erschien mir das Angebot von www.berlinlinienbus.de doch wie gerufen. 38 Euro, hin und zurück, Berlin ZOB <-> Hamburg ZOB. Und ich war jetzt schon so viele Jahre nicht mehr in Hamburg. 7 Uhr morgens ab Berlin, 21 Uhr ab Hamburg. Knapp 3h Fahrtzeit in jede Richtung. Gerade noch erträglich. Aber bei dem Preis? Da kommt die Bahn mit ihrem durchaus interessanten „Quer durchs Land Ticket“ nicht mit, zumal man das auch erst ab 9 nutzen kann. Und dann 4h Fahrtzeit nach HH, nee danke.

Also, trotz Urlaub, kurz vor 6 aufgestanden, und ab zum ZOB. S Jungfernheide musste ich einen kurzen Aussteige-Reflex unterdrücken, kam mir alles so fürchterlich Arbeitsmässig vor. Auch die Menschen in der S-Bahn wirkten ähnlich mürrisch… :)
Punkt 6.40 war ich dann am ZOB, der Bus stand auch schon da. Nur wenige Menschen kommen anscheinend mitten in der Woche, mitten in der Nacht, auf die Idee mit dem Linienbus nach Hamburg zu fahren. So war der Bus denn auch mit höchstens 10 Fahrgästen besetzt. Es hatte quasi jeder eine Sitzreihe ganz für sich. Zum Glück. Ein proppevoller Bus hätte das Abenteuer sicher auch ein wenig unangenehmer gemacht.

Punkt 7 fuhr der Bus dann auch ab. Eine sehr ruhige Fahrt, ehrlich. Bisserl gedöst, und schon waren wir da. Dachte ich. Aber nix da, mitten im nirgendwo fuhr der Bus von der Autobahn ab. Ich kann mich wahrlich nicht daran erinnern wo das war. Allerdings war nach wenigen Minuten eine Skihalle (!) in der mecklenburgischen Pampa erreicht. Kurz hatte ich befürchtet das der Busfahrer uns entführen wollte und nen gepflegten Abfahrtslauf hinlegen wollte. Aber wollte er nicht, er fuhr einfach weiter.

Nach knapp 20 Minuten quer durch die Wallachei, kam der Bus dann auch wieder auf die Autobahn zurück. Sah das alles dörflich idyllisch aus. Nen hübschen See haben wir auch passiert, ich hab nur schon wieder den Namen vergessen. In Erinnerung ist mir allerdings „Uschi’s Gartenparadies“ geblieben. Torf, Weihnachtsbäume und alles was das Gärtnerherz begehrt. Auch ein Laden namens „Bi-Zarr“ ist mir in Erinnerung geblieben. Ist aber nicht das was man jetzt denken könnte, sondern nur das örtliche Bistro. Da fällt mir auch der Name des Nestes wieder ein. Zarrentin. Landschaftlich wunderschön gelegen. Und dementsprechend das BIstroZARRentin sicher auch ein Besuch wert. Ich möchte dort aber eher nicht tot übern Zaun hängen… :)

Wie dem auch sei, wir kamen dann um 10.15 am Hamburger ZOB an. Mit gerade mal 5 Minuten verspätung, das muß die Bahn erstmal nachmachen.

Der ZOB ist anders als ich ihn in Erinnerung habe. Schick, natürlich. In grauer Vorzeit fand ich die Ecke immer äusserst eklig. Dagegen war die Gegend rum um den Bahnhof Zoo ein gepflegter Dorfplatz in der schwäbischen Provinz. Aber nein, Herr Schill hat da bestimmt aufgeräumt. Geradezu schick das ganze heute. Ganz im Gegensatz zur restlichen Gegend rund um den Hauptbahnhof. Wie eh und je stehen da die Penner, Stricher und Drogensüchtigen und palavern einigermaßen relaxt mit den vorbeistreunenden Polizisten. Großstadt eben… :)

S-Bahn-Ticket gekauft (ein kurzer Wehmutsseufzer als die S-Bahn nach STADE neben mir hielt, Erinnerungen wurden wach…), und ab nach Poppenbüttel. Dort sitze ich nun in einem Starbucks, nutze die Gelegenheit kostenlos über WLAN zu  surfen.
Warum Poppenbüttel? Nun, ganz einfach. Das riesige „Alstertal EinkaufsZentrum“ hat etwas, was es in Deutschland bisher nur 4x gibt, dafür aber nicht in Berlin. Einen Apple-Retail-Store. Wenn ich schon in Hamburg bin, will ich mir das doch auch mal anschauen. Bin schon einigermaßen gespannt, was mich dort erwartet.

Danach geht es ins Miniatur-Wunderland. Darauf freue ich mich eigentlich schon am meisten. Hoffentlich klart auch das Wetter noch ein wenig auf. Nach 3 stündigem Sonnenschein, quasi die ganze Fahrt über, wurde der Himmel pünktlich zur Ankunft in Hamburg grau in grau. Wie sollte es bei Hamburg auch anders sein… :)

Ich will Sonne!

In diesem Sinne, bis später!

Slapstick im World Coffee Café

Na da habe ich heute morgen ja ganz großes Kino abgeliefert. Aber von Anfang an.

Seit gestern sind ja Gerüchte über einen großen Streik bei den Lokführern im Umlauf. Und auch das allseits ver…, pardon geachtete P hat auf Arbeit ordentlich Panik verbreitet. Das ja keiner zu spät kommt, Abmahnung und Bonus verlieren und so. Aber ich schweife ab.

Bin ich also heute morgen sicherheitshalber noch ne halbe Stunde früher raus als sonst. Und natürlich, kein Streik in Sicht.
Bin ich also ins „World Coffee“ Café gleich nebenan, um lecker Käffchen zu trinken. War auch alles super, bis ich mich dann auf den Weg machen wollte…

Beim Versuch den Rucksack zu schultern reisse ich erstmal einen Stuhl um, dann trete ich einen Schritt zurück und trete denjenigen der da hinter mir sass. Dann bleibe ich auf dem Weg zur Tür ab einem Stuhl hängen. Und last but not least, haute ich meinen Rucksack dann auch noch jemandem in den Rücken.

Ich schwöre, ich hatte nur stinknormalen Kaffee in meiner Tasse… :)

Werte besingt es der große Philosoph Jürgen von der Lippe? “Wenn ein Tag so wunderschön beginnt ist alles drin “. Bin gespannt was auf Arbeit alles für Katastrophen lauern… :(

Nachtrag
Na, keine katastrophen, bisher jedenfalls.
Allerdings gleich im ersten Anruf ein freudscher Versprecher.
Ich wollte dem Kunden sagen "Ich stelle Sie dann rüber (zu den
Kollegen)", stattdessen kam aus meinem Munde ein "Ich stelle
Sie dann ruhig...". Für ne Sekunde totenstille, dann schallendes
Lachen. Auf beiden Seiten, zum Glück.